Meuli Myrtha (SP)


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:
Myrtha
Meuli
SP
lic.phil. Unternehmensberaterin, Ausbildnerin
www.sp-zuerich.ch/user/70
www.myrtha-meuli-consult.ch


"Ich setze mich für den Tourismus in Zürich ein weil ich der Meinung bin, dass Zürich ein modernes Tourismuskonzept braucht, das vom Massentourismus nur so weit geprägt ist, als dieser mit einzelnen Events verbunden ist, sonst aber der Vielfalt von Gästen und ihren Ansprüchen wie auch der Vielfalt von Anbieter/innen von Veranstaltungen, an denen Gäste willkommen sind Rechnung trägt. Das Erhalten einer guten Lebens- und Aufenthaltsqualität hat oberste Priorität."

Politischer Werdegang
  • Politisch interessiert und aktiv seit den 70-er Jahren
  • Mitglied der SP 4 seit 1998
  • Mitglied Gemeinderat der Stadt Zürich seit Okt. 2002
  • Mitglied der Spezialkommission des Sozialdepartements seit März 2004

Fragebogen Gemeinderats-Kanditaten

JA, ich engagiere mich für den Tourismus in Zürich.

Braucht Zürich ein neues Kongresshaus?
Ja nein

Soll im Rahmen eines neuen Kongresshauses auch ein Hotel mit 300-500 Zimmerkapazität und unter gleicher Leitung wie das Kongresshaus gebaut werden?
Ja nein
Zimmerzahl eher 300 oder weniger für Gäste des engeren Managements bei Kongressen, so organisiert, dass andere Hotels in einer Win-Win-Situation sind.

Soll bei einer Hotelübernachtung das ÖV-Ticket für das Zürcher Stadtnetz inklusive sein?
Ja nein
Informationen zum Nachtbus mitberücksichtigen.

Ist eine neue, integrierte Standortmarke Zürich für den Wirtschafts-, Wissens- und Erlebnisstandort nötig?
Ja nein
die Standortmarke muss die hier angegebenen drei Fokusse wirklich portieren, d.h. Zielkonflikte im Voraus reflektieren und einbeziehen.

Welche Rolle soll dabei die Öffentliche Hand einnehmen?
Die öffentliche Hand ist durch ihre Aufgaben, Bewilligungen zu erteilen und Rahmenbedingungen zu schaffen ein Hauptpartner. Sie bringt das Know-how für die Verträglichkeit von Events für Einwohner/innen der Stadt Zürich, sie kann Interessen der Einwohner/innen vertreten wie zum Beispiel den Einbezug von Personen im erwerbslosen Status für Zulieferleistungen bei Events, sie sorgt für einen gewissen Interessenausgleich unter Einwohner/innen, Gewerbe und Nutzern von Events, für Umweltverträglichkeit und Sicherheitsmassnahmen. Letztere beide sollen das Wohlbefinden und/oder die Ansprüche an Erlebnis und Genuss bei Events möglichst fördern und müssen darum früh genug mit gestaltet werden. Zur Vertretung solcher Interessen braucht die Stadt eine Fachstelle.

Soll ein internationales Standort- und Destinationsmarketing durch die öffentliche Hand mitfinanziert werden?
Ja nein
Nur dort und insofern als die Stadt sich selbst mit ihren Vorzügen und ihrem Vorbild in bestimmten Bereichen wie zum Beispiel 2000 Watt Gesellschaft oder Gestaltung des Wirtschaftsstandorts u.a.m. selbst international positionieren kann.

Wie beurteilen Sie die langfristigen Entwicklungsszenarien des Flughafens Zürich und der interationalen Bahnverbindungen im Lichte steigender Mobilitätsnachfrage?
Die Verbindungen zu näheren Städten im europäischen Raum sollen per Bahn in weitaus besseren Verhältnissen als heute gegeben sein, zu verbessern sind vor allem die schweiznahen Bahnstrecken wie z.B. Basel-Freiburg u.a.m. Weiter sind die Flugbewegungen auf dem Flughafen Kloten zu plafonieren, dies gäbe mehr Planungssicherheit für alle Ausbauvorhaben.

Ich setze mich für den Tourismus in Zürich ein, weil:
... ich der Meinung bin, dass Zürich ein modernes Tourismuskonzept braucht, das vom Massentourismus nur so weit geprägt ist, als dieser mit einzelnen Events verbunden ist, sonst aber der Vielfalt von Gästen und ihren Ansprüchen wie auch der Vielfalt von Anbieter/innen von Veranstaltungen, an denen Gäste willkommen sind Rechnung trägt. Das Erhalten einer guten Lebens- und Aufenthaltsqualität hat oberste Priorität.