Mauch Corine (SP)


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:
Corine
Mauch
SP
Stadtpräsidentin
www.corine-mauch.ch/node/49


"Der Tourismus bereichert Zürich in vielerlei Hinsicht. Er ist Ausdruck unserer Weltoffenheit, ermöglicht Begegnungen mit der Welt und schafft wichtige Arbeitsplätze. Er trägt massgeblich zu unserer Lebensqualität und unserem Wohlstand bei."

Politischer Werdegang
  • Stadtpräsidentin von Zürich seit 2009
  • Gemeinderätin Stadt Zürich 1999 - 2009
  • davon: Präsidentin der Rechnungsprüfungskommission 2006 - 2009
  • und: Vize-, resp. Präsidentin der SP-Gemeinderatsfraktion 2002 - 2009
  • begeisterte Zürcherin seit 1983

Fragebogen Stadtrats-Kanditaten

JA, ich engagiere mich für den Tourismus, weil:.
... der Tourismus eine der wichtigen Wirtschaftsbranchen der Stadt ist und über noch unausgeschöpftes Potenzial für die Zukunft verfügt. Er bietet auch Arbeitsplätze auch für wenig Qualifizierte, Arbeitsplätze, die wir dringend brauchen. Zudem: Städte leben vom Austausch. Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern bereichern Zürich, im wörtlichen und im übertragenen Sinn..

Wie beurteilen Sie die Notwendigkeit eines neuen Kongresshauses und wie setzen Sie sich dafür ein?
Ein neues Kongresszentrum für Zürich ist ganz oben auf der Traktandenliste. Die Stadt evaluiert derzeit neue mögliche Standorte, wird diese im Frühjahr Bevölkerung, Fachleuten und dem Gemeinderat vorstellen und mit den Interessierten diskutieren.

Als Stadtpräsidentin setze ich mich dafür ein, dass dieser Prozess im Stadtrat auch weiterhin hohe Aufmerksamkeit erhält und zusammen mit betroffenen Kreisen eine breit getragene Lösung gefunden wird.

Welche Verbesserungen der Rahmenbedingungen für den Tourismus und die KMU-Freizeitwirtschaft streben Sie an?
Als Stadtpräsidentin stehe ich für die Pflege und die weitere Verbesserung unserer einzigartigen Lebensqualität ein. Von diesem Standortfaktor profitieren insbesondere auch die Akteure im Tourismus-Bereich. Zudem setze ich mich, zusammen mit dem Kanton und Zürich Tourismus, für ein übergreifendes Destinationenmarketing ein, das auch der Tourismusbranche nützen wird.

Wichtige Faktoren sind zudem eine dienstleistungs- und kundenorientierte Verwaltung – denn Touristikerinnen und Touristiker mit guten Ideen sollen ihre Energie auf deren speditive Umsetzung richten können – sowie hervorragende Infrastrukturen wie beispielsweise der öffentliche Verkehr und natürlich das fantastische Zürcher Kulturangebot.

Wie beurteilen Sie die langfristigen Entwicklungsszenarien des Flughafens Zürich und der internationalen Bahnverbindungen im Lichte steigender Mobilitätsnachfrage?
Zürich verdankt seine Bedeutung wesentlich der guten Verkehrsanbindung. Beim Bahnverkehr ist die Anbindung Zürichs an das internationale Hochgeschwindigkeitsnetz ein vordringliches Ziel, denn schnellen Bahnverbindungen zwischen den europäischen Zentren gehört die Zukunft. Als Stadtpräsidentin setze ich mich dafür ein, dass Zürich hier nicht abgehängt wird.

Der Flughafen ist für Zürich ein wichtiger Standortfaktor und dank der guten internationalen Erreichbarkeit unser Tor zur Welt. Bei seiner weiteren Entwicklung ist eine intelligente Planung nötig, denn es ist ein grosses Plus Zürichs, eine pulsierende Stadt mit internationalem Flair zu sein, die aber in weitgehend intakter Natur liegt und die manche ökologische Probleme, die andere Grossstädte plagen, so nicht kennt. Diesem Reichtum müssen wir Sorge tragen. Das heisst: Der Flughafen soll sich gemäss den Bedürfnissen von Wirtschaft und Bevölkerung und unter Berücksichtigung der Interessen der lärmbetroffenen Bevölkerung entwickeln, was An- und Abflüge über dicht besiedeltes Gebiet wie Schwamendingen ausschliesst.

Ist eine neue, integrierte Standortmarke Zürich für den Wirtschafts-, Wissens- und Erlebnisstandort nötig und welche Rolle soll die öffentliche Hand einnehmen?
Die Stadt Zürich ist als öffentliche Hand der eigentliche Kern der "Marke Zürich". Die Stadt hat alles Interesse an einer solchen Marke und an einer aktiven Rolle bei der Vernetzung der verschiedenen Akteure sowie bei der politischen Durchsetzung von Ideen und Massnahmen, die damit auch den Standort Zürich stärken können. Dabei müssen alle relevanten Akteure aktiv mitziehen

Soll ein internationales Standort- und Destinationsmarketing durch die öffentliche Hand mitfinanziert werden?
Ja, im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten der Stadt und unter angemessener Beteiligung der verschiedenen Akteure

Was wollen Sie zur Steigerung der internationallen Aktivitäten von Zürich im Tourismus unternehmen?
Zürich hat bereits enorm viel zu bieten. Unsere Lebensqualität und unser fantastisches Kulturangebot sind einzigartig. Diese Qualitäten gilt es im In- und Ausland noch bekannter zu machen. Grosses Potenzial gibt es beim Thema Nachhaltigkeit. Hier kann Zürich eine Vorreiterrolle einnehmen und muss sich zum Ziel setzen, sich auch im Tourismus-Bereich gut wahrnehmbar als "Green City" zu positionieren und zu profilieren.

Wie die Gesamtwirtschaft steht der Tourismus vor den grundlegenden Herausforderungen der Nachhaltigkeit. Wie unterstützen Sie den Wandel zur 2000-Watt-Gesellschaft?
Ich war als Gemeinderätin massgeblich daran beteiligt, die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft über eine Volksabstimmung in der Gemeindeordnung der Stadt zu verankern und konkrete Umsetzungsschritte zu machen.

Als Stadtpräsidentin werde ich weiterhin dafür sorgen, dass sich Zürich auch in der neuen Legislaturperiode konsequent in Richtung 2000-Watt-Gesellschaft entwickelt. Z. B. mit nachhaltigen ökologischen Investitionen, die auch zukunftsweisende Arbeitsplätze schaffen.

Ihre persönliche Quote zum Thema Tourismus:
Der Tourismus bereichert Zürich in vielerlei Hinsicht. Er ist Ausdruck unserer Weltoffenheit, ermöglicht Begegnungen mit der Welt und schafft wichtige Arbeitsplätze. Er trägt massgeblich zu unserer Lebensqualität und unserem Wohlstand bei.