Leupi Daniel (Grüne)


Vorname:
Name:
Partei:
Beruf:


Webseite
:
Daniel
Leupi
Grüne
Geschäftsführer slowUp (regionale autofreie Erlebnistage)
www.danielleupi.ch


"Tourismus ist Zeichen einer weltoffenen Stadt, schafft Arbeitsplätze und erweitert den Horizont."

Politischer Werdegang
  • Präsident Pro Velo Kanton Zürich 1997-2007
  • Gemeinderat seit 2002
  • Fraktionspräsident Grüne 2006-2009

Fragebogen Stadtrats-Kanditaten

JA, ich engagiere mich für den Tourismus, weil:.
Tourismus ein Zeichen einer weltoffenen Stadt ist, Arbeitsplätze schafft und den Horizont erweitert.

Wie beurteilen Sie die Notwendigkeit eines neuen Kongresshauses und wie setzen Sie sich dafür ein?
Ein neues Kongresshaus stärkt den Tourismus,  ist für den Bildungs-Standort Zürich mit Uni und ETH sehr wünschenswert und verringert damit auch die finanzielle Abhängigkeit der Stadt Zürich von der Finanzbranche. Ich werde entsprechende Projekte unterstützen, erwarte aber, dass der Bau auch unter ökologischen Gesichtspunkten ein Vorzeigeobjekt wird (z.B. Minergie-P-Eco- bzw. ein Passivenergie-Bau).

Welche Verbesserungen der Rahmenbedingungen für den Tourismus und die KMU-Freizeitwirtschaft streben Sie an?
Ich bin Mitglied der Initiativ-Komitees der beiden KMU-Initiativen des Gewerbeverbandes und zuversichtlich, dass es gelingen wird, administrative Hürden abzubauen. Davon profitiert der kleingewerblich strukturierte Tourismus besonders. Ausserdem ist es mir wichtig, dass günstiger Gewerberaum in der Stadt Zürich erhalten oder neu geschaffen wird.

Wie beurteilen Sie die langfristigen Entwicklungsszenarien des Flughafens Zürich und der internationalen Bahnverbindungen im Lichte steigender Mobilitätsnachfrage?
Der Flughafen Zürich kann sich eine genügende politische Abstützung nur erhalten, wenn er nicht weiter wächst. Dies ist auch aus klimapolitischer Sicht notwendig. Dafür sind im Kurz- und Mittelstreckenbereich die Bahnverbindungen weiter auszubauen. Dies gilt besonders für die Linien nach Deutschland und Österreich, wo Richtung München, Stuttgart oder Wien deutlicher Nachholbedarf besteht.

Ist eine neue, integrierte Standortmarke Zürich für den Wirtschafts-, Wissens- und Erlebnisstandort nötig und welche Rolle soll die öffentliche Hand einnehmen?
Die Stadt hat ein hohes Interesse an einer positiven Marke „Zürich“. Sie kann aktiv zur Vernetzung der verschiedenen Akteure beitragen und der Stadtrat kann – soweit es in seiner Kompetenz liegt – Massnahmen politisch beschliessen, welche die Marke und damit auch den Standort Zürich stärken können.

Soll ein internationales Standort- und Destinationsmarketing durch die öffentliche Hand mitfinanziert werden?
Die öffentliche Hand soll einen Beitrag leisten. Der grösste Teil der Finanzierung soll aber aus der interessierten Branche selber kommen.

Was wollen Sie zur Steigerung der internationallen Aktivitäten von Zürich im Tourismus unternehmen?
Die wichtigsten tourismuspolitischen Entscheidungen der nächsten Jahre sind der Bau eines neuen Kongresszentrums und attraktivere Bahnverbindungen in die Städte Mitteleuropas.

Wie die Gesamtwirtschaft steht der Tourismus vor den grundlegenden Herausforderungen der Nachhaltigkeit. Wie unterstützen Sie den Wandel zur 2000-Watt-Gesellschaft?
Als Geschäftsführer der slowUp (16 autofreie, regionale Erlebnistage) und Mitglied der Projektleitung von SchweizMobil bin ich beruflich für touristische Angebote mitverantwortlich, die vollumfänglich auf den sanften Tourismus ausgerichtet sind. Sowohl slowUp als auch SchweizMobil werden von Schweiz Tourismus als Aktiv-Angebote der jeweiligen Sommer-Kampagnen mitgetragen und vermarktet.

Ihre persönliche Quote zum Thema Tourismus:
Zürich hat fast alles, was andere Städte gerne hätten: eine schöne Altstadt, den See, die Berge und ein tolles Freizeit- und Kulturangebot. Und die weltoffenen Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadt sind selber neugierig, die Welt in Nah und Fern zu entdecken.