Kälin Simon (FDP)


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Simon
Kälin
FDP - Die Liberalen Zürich
dipl.natw. ETH Umweltphysiker
www.simonkaelin.ch


"Ich setze mich für den Tourismus in Zürich ein weil in diesem Bereich noch ein erhebliches Entwicklungspotential vorhanden ist. Zürich könnte zur führenden Destination in Sachen Nachhaltigkeit und 2000-W-Gesellschaft werden."

Politischer Werdegang
  • 2001-2008 Vorstand FDP Zürich 2
  • 2009 Gemeinderat der Stadt Zürich, FDP 1+2

Fragebogen Gemeinderats-Kanditaten

JA, ich engagiere mich für den Tourismus in Zürich.

Braucht Zürich ein neues Kongresshaus?
Ja nein

Soll im Rahmen eines neuen Kongresshauses auch ein Hotel mit 300-500 Zimmerkapazität und unter gleicher Leitung wie das Kongresshaus gebaut werden?
Ja nein
Es braucht auch ein dazu passendes Kongresshotel. Im Idealfall wird
dieses auch unter der gleichen Leitung wie das Kongresshaus gebaut.

Soll bei einer Hotelübernachtung das ÖV-Ticket für das Zürcher Stadtnetz inklusive sein?
Ja nein
Bei einer Hotelübernachtung fände ich es vorteilhaft und praktisch, wenn
auch gleich das ÖV-Ticket für das Stadtnetz inbegriffen wäre.

Ist eine neue, integrierte Standortmarke Zürich für den Wirtschafts-, Wissens- und Erlebnisstandort nötig?
Ja nein
Eine integrierte Standortmarke wäre sicherlich von Vorteil. Es sollte aber
keine rein künstliche oder zwanghaft englischsprachige Wortschöpfung sein. Denn: Der Name der Stadt Zürich spricht doch für sich!

Welche Rolle soll dabei die Öffentliche Hand einnehmen?
a.) Allgemein
Die öffentliche Hand sollte sich um eine vermehrte Koordination der am Tourismus im weiteren Sinne beteiligten Amtsstellen bemühen. Dazu braucht es keine zusätzliche Bürokratie - aber vielleicht lassen sich bestehende Synergien besser nutzen. Dazu könnte man einen  "runden Tisch" mit den Verantwortlichen von "Zürich Tourismus" und interessierten Kreisen ins Leben rufen.

b) In Bezug auf die integrierte Standortmarke
Die Markenfindung sollte grundsätzlich nach dem Wettbewerbsprinzip erfolgen, dann müsste eine geeignete Jury darüber entscheiden, was in die engere Auswahl kommt und was nicht. Die öffentliche Hand könnte als Trägerschaft eines solchen  Wettbewerbs eine Rolle spielen und allenfalls in der Jury vertreten sein. Viel mehr braucht es nicht. Vor allem braucht es keine überteuerten und künstlichen Marken- kreationen von selbsternannten "Experten".

Soll ein internationales Standort- und Destinationsmarketing durch die öffentliche Hand mitfinanziert werden?
Ja nein
Eine finanzielle Beteiligung der öffentlichen Hand an einem internationalen Standort- und Destinationsmarketing könnte ich mir durchaus vorstellen, wenn der Rahmen überschaubar bleibt, zeitlich befristet wird und sich die Wirtschaft ebenfalls gebührend daran beteiligt. Bedingung wäre eine Erfolgskontrolle.

Wie beurteilen Sie die langfristigen Entwicklungsszenarien des Flughafens Zürich und der interationalen Bahnverbindungen im Lichte steigender Mobilitätsnachfrage?
Die Entwicklung des Flughafens wie auch des Schienenverkehrs muss langfristig geplant werden. Eine gute Anbindung des Flughafens an den öffentlichen Verkehr ist zentral. Die Nähe zum Flughafen ist ein Standortvorteil Zürichs, allerdings können die Kapazitäten am bestehenden Standort nicht beliebig weiter ausgebaut werden. Grosse Einschnitte wie auch künstliche Deckel sind zu vermeiden. Im Sinne der Ökologie muss der Flugverkehr aber deutlich besser werden, die Einführung oder Erhöhung von marktwirtschaftlichen und verursachergerechten Emissionsabgaben ist vor dem Hintergrund der CO2-Emissionen zwingend. Wichtig ist deshalb auch stets eine hohe Qualität tatsächlich angebotener Verbindungen beim Flug- wie beim Bahnverkehr und ein attraktives, internationales Schienennetz sowie eine hervorragende Bahninfrastruktur.

Ich setze mich für den Tourismus in Zürich ein, weil:
... weil in diesem Bereich noch ein erhebliches Entwicklungspotential vorhanden ist. Zürich könnte zur führenden Destination in Sachen Nachhaltigkeit und 2000-W-Gesellschaft werden. Eine echte Muster- und Modellstadt der Zukunft. Dafür müsste ein geeignetes Konzept in Zusammenarbeit mit dem Denkplatz Zürich erarbeitet und realisiert werden. Der Tourismus generiert in der Schweiz und damit auch in Zürich bereits heute eine erhebliche Wertschöpfung, die schlicht nicht verzichtbar ist. In Zukunft könnten in diesem Bereich auch noch viele neue, kreative Angebote im Bereich des nachhaltigen Tourismus und damit auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das könnte helfen, die grosse Abhängigkeit von Banken- und Finanzinstituten langfristig weiter zu reduzieren.