Gerth Benedikt (CVP)


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Benedikt
Gerth
CVP
Leiter Pricing / Tarifverbunde; lic.oec HSG (Vertiefung Tourismus & Verkehr)
www.zueriwahl.ch


"Ich setzte mich für den Tourismus in Zürich ein, weil ich den Tourismus als Gegengewicht zur Finanzwelt der Stadt Zürich als sehr wichtig erachte und er auch dazu dient Zürich über die Grenzen unseres Landes bekannt zu machen. Zudem ist die Wertschöpfung, welche der Tourismus in unserer schönen Stadt kreiert, essentiell für viele KMUs in Zürich und Umgebung. Mit einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Art des Geschäfts- und Freizeittourismus in einer sicheren und lebenswürdigen Stadt kann Zürich auch hier wieder Massstäbe setzen. Es gilt:  Mehr Inhalt. Mehr Respekt. Mehr Zürich."

Politischer Werdegang
  • 1997 Gründungsmitglied Jungendparlament Zug
  • 1997-2003 Vorstandsmitglied Jugendparlament Zug
  • Seit 2005 Mitglied im Vorstand der CVP Zürich 11
  • Vizepräsident der CVP Zürich 11

Fragebogen Gemeinderats-Kanditaten

JA, ich engagiere mich für den Tourismus in Zürich.

Braucht Zürich ein neues Kongresshaus?
Ja nein
Weil ohne eine entsprechende Infrastruktur kann Zürich nicht interessant für Kongresse sein. Zürich benötigt kein Riesenkomplex neben dem Flughafen, Zürich braucht etwas kleines, feines und exquisites für Downtown-Switzerland.

Soll im Rahmen eines neuen Kongresshauses auch ein Hotel mit 300-500 Zimmerkapazität und unter gleicher Leitung wie das Kongresshaus gebaut werden?
Ja nein
Weil ohne räumlich in der Nähe liegende Hotelinfrastruktur ist ein Kongresszentrum nur ungenügend flexibel in Bezug auf Hotelzimmer. Zudem sind Hotelzimmer sonst nur verstreut über die Stadt verfügbar oder gar nicht.

Soll bei einer Hotelübernachtung das ÖV-Ticket für das Zürcher Stadtnetz inklusive sein?
Ja nein
Weil nicht nur wenn die Hotelzimmer räumlich nicht naheliegen würden (was durch ein eigenes Hotel verhindert werden soll), sollen die Kongresstouristen von der Schönheit und Attraktivität Zürichs profitieren können. Durch die Inkludierung ist die Hürde zur Nutzung des ÖV und der Besichtigung der Stadt tiefer und somit sind zufriedene Gäste wiederkehrende Gäste.

Ist eine neue, integrierte Standortmarke Zürich für den Wirtschafts-, Wissens- und Erlebnisstandort nötig?
Ja nein
Weil damit effizienter und mit besserem Ressourceneinsatz für Zürich als Marke geworben werden kann. Somit können auch werbetechnische Synergien genutzt werden.

Welche Rolle soll dabei die Öffentliche Hand einnehmen?
Die öffentliche Hand soll dabei Unterstützung bieten in monetärer und auch öffentlichkeitswirksamer Art. Z. B. durch Zusammenarbeit von öffentlichen Institutionen wie ETH und Uni oder VBZ mit der integrierten Standortmarke.

Soll ein internationales Standort- und Destinationsmarketing durch die öffentliche Hand mitfinanziert werden?
Ja nein
Weil Unternehmen des Tourismus meist nicht über genügend finanzielle Mittel dafür verfügen und ein Tourismusstandort in breitem Stil vom Tourismus profitiert.

Wie beurteilen Sie die langfristigen Entwicklungsszenarien des Flughafens Zürich und der interationalen Bahnverbindungen im Lichte steigender Mobilitätsnachfrage?
Bezüglich Flughafen kann es aus meiner Sicht als realistisch betrachtet werden, dass der Flughafen auch weiterhin eine wichtige Rolle im europäischen Umfeld spielen wird, wenngleich weiterhin eher klein (respektive mittel) und fein, denn gross. Nur schon aufgrund des im Vergleich zu europäischen Konkurrenten begrenzten Wachstumspotentials in räumlicher Hinsicht sind dem Wachstum Grenzen gesetzt. Der Flughafen kann nicht mehr räumlich wachsen, sondern hauptsächlich effizienter werden mit der bestehenden Pistenkapazität.

Ergänzend dazu können verschiedene Kurzstrecken durch den stetigen Auf- und Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecken im Bahnverkehr substituiert werden durch Bahnverbindungen. Diese sind sowohl ökologisch sinnvoller als auch teilweise schneller, da es sich um Zentrum-zu-Zentrum-Verbindungen handelt. Durch die hervorragende Vernetzung von Flugverkehr und öffentlichem Verkehr am Flughafen Zürich kann dies eine der Trumpfkarten von Zürich sein.

Generell ist der Bahnverkehr in Zürich sehr wichtig und hervorragend ausgebaut. Auch hiermit ist der Weg für eine Vorbildfunktion von Zürich als „umweltfreundlich-orientierte“ und dennoch nicht automobilfeindliche Stadt vorgezeichnet. Durch den Bau von entscheidenden Infrastrukturen für Bahnen wie MIV kann auch hier der Verkehr und die Mobilität ergänzt durch Mobilitätsalternativen garantiert werden.

Ich setze mich für den Tourismus in Zürich ein, weil:
... ich den Tourismus als Gegengewicht zur Finanzwelt der Stadt Zürich als sehr wichtig erachte und er auch dazu dient Zürich über die Grenzen unseres Landes bekannt zu machen. Zudem ist die Wertschöpfung, welche der Tourismus in unserer schönen Stadt kreiert, essentiell für viele KMUs in Zürich und Umgebung. Mit einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Art des Geschäfts- und Freizeittourismus in einer sicheren und lebenswürdigen Stadt kann Zürich auch hier wieder Massstäbe setzen. Es gilt:  Mehr Inhalt. Mehr Respekt. Mehr Zürich.